OpernneubauHamburg sagt Ja zum Zaubergarten

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Der Entwurf der Bjarke Ingels Group, BIG, will auf dem Bakenhöft beides liefern: Opernhaus und Park.
Der Entwurf der Bjarke Ingels Group, BIG, will auf dem Bakenhöft beides liefern: Opernhaus und Park. (Foto: BIG & Yanis Amasri Sierra, Madri)

Die Bürgerschaft der Stadt macht den Weg frei für den Bau der neuen Oper im Hafen, um die sich ein Park bis hoch aufs Dach schlängeln soll. Falls es nicht doch noch an den Kosten scheitert.

Von Till Briegleb

Institutionen aufs Dach zu steigen, das ist seit der Spirale auf dem Bundestag, die Norman Foster beim Umbau des Reichstags in Berlin schuf, ein Zeichen von entspannter Demokratie. Für die Oper hatte es das norwegische Büro Snøhetta in Oslo 2008 zum Zeichen unbekümmerter Volksnähe gemacht. Dort führt ein breiter Boulevard auf das Dach des Gebäudes im Fjord. Und nun soll auch Hamburg seinen Spaziergang gegen die Hemmschwelle bekommen. Die Bürgerschaft hat für den Bau  in der Hafencity den Weg frei gemacht. Die Abgeordneten von SPD, Grünen, CDU und AfD stimmten für einen Vertrag zwischen der Stadt und der Kühne-Stiftung. Nur die Linksfraktion stimmte dagegen.

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