Hagia Sophia:Werk einer verrückten Ära

Lesezeit: 5 min

Die Hagia Sophia öffnet als Moschee

Welcher Staatsmann wird die Nacht der Offenbarung in der Ayasofya wohl als Nachfolger der Sultane besuchen?

(Foto: dpa)

Atatürk hatte die Hagia Sophia in Istanbul einst in ein Museum verwandelt. Ging es ihm dabei um Außenpolitik, Tourismus - oder doch eher um eine persönliche Leidenschaft? Über die Geschichte eines mächtigen Gebäudes.

Gastbeitrag von Klaus Kreiser

Als das altehrwürdige Gebäude der Hagia Sophia im Herbst 1934 in ein Museum umgewandelt wurde, sahen viele Zeitgenossen dies als einen weiteren willkürlichen Verwaltungsakt der Regierung in Ankara. Aber die Maßnahme hatte eine Vorgeschichte. Die Moschee war schon seit 1931 für Betende und Besucher "wegen Renovierungen" geschlossen. Thomas Whittemore, ein amerikanischer Byzantinist, hatte die Genehmigung erhalten, Mosaiken freizulegen. Auch Whittemore dürfte allerdings von der plötzlichen Umbenennung seines Arbeitsplatzes überrascht worden sein.

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