Konferenz zur Zukunft Israels„Zwei Völker. Ein Schicksal“

Lesezeit: 3 Min.

Wehrt sich gegen einen Boykott israelischer Künstler: die Schriftstellerin Zeruya Shalev.
Wehrt sich gegen einen Boykott israelischer Künstler: die Schriftstellerin Zeruya Shalev. (Foto: Yoan Valat/picture alliance/dpa)

In Berlin sondieren Intellektuelle und Politiker, wie eine Zukunft für Israelis und Palästinenser aussehen könnte. Das ist oft bitter und verzweifelt, aber dann finden sich doch verblüffend positive Signale.

Von Sonja Zekri

Eva Illouz weiß, was es bedeutet, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Der israelische Bildungsminister Yoav Kish verhinderte im Frühjahr persönlich, dass sie den Israel-Preis bekam – ganz offensichtlich wegen ihrer Kritik an der Regierung Benjamin Netanjahus. Vor ein paar Wochen wiederum wurde die israelisch-französische Soziologin vom „Liebeslabor“ der Erasmus-Universität Rotterdam ausgeladen, weil den Organisatoren bei ihrem Besuch plötzlich „unbehaglich“ war. Wie sich das anfühlt? „Großartig“, so Illouz. „Keiner liebt dich.“

Zur SZ-Startseite

Gedenkpolitik und Nahostkonflikt
:Von Gaza nach Neuengamme

Die Gedenkorte in Deutschland werden zunehmend zum Schauplatz des Nahostkonflikts. Das gefährdet eine ohnehin fragile Erinnerungskultur.

SZ PlusGastbeitrag von Volker Weiß

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: