LiteraturGeh ins Gymmi, werde skinny

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Sie pusht ihre Protagonistin weit übers Limit: die Autorin Verena Keßler.
Sie pusht ihre Protagonistin weit übers Limit: die Autorin Verena Keßler. (Foto: Jacintha Nolte)

Ist das noch Selbstermächtigung, was wir leisten, oder schon Selbstzerstörung, fragen sich viele Frauen heute. Die Schriftstellerin Verena Keßler findet genau den richtigen Ort für diesen Konflikt: das Fitnessstudio.

Von Thore Rausch

An der Smoothietheke im „Mega Gym“ werden nicht nur Proteinsäfte wie „Muscle-Shake“ oder „Sixpack on the beach“ verkauft, sondern auch ein Versprechen. Deshalb die zwei freien Zentimeter Haut zwischen Leggingsbund und Top – „ein winziger Teaser, ein Hauch von Nacktheit“, schreibt Verena Keßler. Und weil das nicht reicht, hat die namenlose Protagonistin in ihrem Roman „Gym“ noch einen Reißverschluss im Sporttop: „Leicht geöffnet, nur so weit, dass es nicht billig wirkt, aber weit genug, weit genug.“ Sollen doch alle sehen, wie fit sie ist.

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