Graphic Novel "Hip Hop Family Tree"Kurtis Blow sagte nur noch "Bingo"

Als die Beastie Boys noch Armleuchter waren und Street-Art-Künstler ihre Konflikte auf der Leinwand austrugen: Ed Piskors penibel recherchierte Graphic Novel "Hip Hop Family Tree" erzählt von den Anfängen der Rapmusik, aber auch vom Verlust ihrer Unschuld. In den USA ein Bestseller, ist das Buch nun in Deutschland erschienen.

Als die Beastie Boys noch Armleuchter waren und Street-Art-Künstler ihre Konflikte auf der Leinwand austrugen: Ed Piskors penibel recherchierte Graphic Novel "Hip Hop Family Tree" erzählt von den Anfängen der Rapmusik, aber auch vom Verlust ihrer Unschuld. In den USA ein Bestseller ist das Buch nun in Deutschland erschienen.

DJ Kool Herc, Grandmaster Flash (hier im Bild) und die Furious Five, oder Afrika Bambaataa und Run-D.M.C.: Das sind die Namen, die für den beispiellosen Siegeszug eines Musik- und Lebensstils stehen, der in der New Yorker Bronx in den späten 1970er Jahren seinen Anfang nahm. Heute steht für diesen Stil eine neue Generation von Hip-Hoppern, deren Anhängern die Gründerväter des Genres oft nicht mehr bekannt sein werden.

Denen setzt nun die Graphic Novel "Hip Hop Family Tree" des amerikanischen Cartoonisten Ed Piskor ein Denkmal. Der Sammelband, der es im vergangenen Frühjahr auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte, zeichnet ein kurios-anarchisches Bild vom New York der späten 1970er. Vor kurzem ist er auf deutsch erschienen.

Bild: Ed Piskor Metrolit 25. Juni 2014, 09:452014-06-25 09:45:46 © SZ.de/pak/ihe