Süddeutsche Zeitung

Golden-Globe-Nominierungen:Der doppelte Johnny

Die Vereinigung der Auslandspresse hat die Nominierungen für den Golden Globe bekanntgegeben. Vor allem für einen wird es im Januar spannend: Johnny Depp darf gegen sich selbst antreten.

Susan Vahabzadeh

Der britische Film The King's Speech über König George VI., den Vater von Queen Elizabeth II., und seine Regentschaft während des Zweiten Weltkriegs führt mit sieben Nominierungen die Liste der Anwärter auf einen Golden Globe an, unter anderem wurden Hauptdarsteller Colin Firth und Regisseur Tom Hooper nominiert.

The King's Speech konkurriert als bestes Drama mit Inception, The Fighter, The Social Network und dem Tanz-Thriller Black Swan, für den auch Hauptdarstellerin Natalie Portman und Regisseur Darren Aronofosky nominiert wurden. Ebenfalls als Regisseure wurden Christopher Nolan für Inception und David Fincher für The Social Network nominiert. Die Golden Globes werden von der Vereinigung der Auslandspresse in Hollywood vergeben und gelten als Vorboten der Oscars, viele der berücksichtigten Filme spielen auch bei den Abstimmungen der Academy-Mitglieder eine Rolle.

Die Globes unterscheiden aber, anders als die Oscars, zwischen Drama einerseits und Musicals und Komödien andererseits. In der letzteren Abteilung tritt Johnny Depp als bester Hauptdarsteller gegen sich selbst an, in Alice in Wonderland und The Tourist. Als beste Filme in dieser Abteilung kommen außerdem noch der Seniorenagentenfilm R.E.D., Burlesque mit Cher und Christina Aguilera und The Kids Are Alright über ein lesbisches Paar in Frage.

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Quelle:
SZ vom 15.12.2010/kar
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