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Gespräch mit Architekt Koolhaas:"Der Diktatur der Marktwirtschaft unterworfen"

Der Großteil seiner Entwürfe lande im Papierkorb, sagt Rem Koolhaas, und Erniedrigung sei sein tägliches Los. Er arbeitet trotzdem noch sehr gern als Architekt.

(Foto: Mattia Balsamini)

Rem Koolhaas zählt zu den bedeutendsten Architekten unserer Zeit. Der 73-Jährige schimpft auf den Kapitalismus und die Stadtplaner - und erklärt, warum es ihm bei der Arbeit nicht um Schönheit geht.

SZ-Magazin: Sie sind der einflussreichste Architekt unserer Zeit, beschäftigen rund 350 Mitarbeiter und bauen auf vier Kontinenten Hochhäuser, Brücken, Stadien, Bibliotheken, Museen. Was wäre die Grunderfahrung Ihres Lebens, wenn Sie sich auf eine festlegen müssten?

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