Neue Bücher zum Geheimnis des Bewusstseins:Lästige Lücken

EEG - Diagnosen sollten nicht nur per Technik erfolgen

Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst: Probandin mit Elektroden-Haube zur Messung vor Hirnströmen.

(Foto: Jan-Peter Kasper/dpa)

Was passiert eigentlich im Gehirn, wenn wir denken? Drei berühmte Forscher scheitern daran, das Geheimnis zu lüften. Den Grund dafür sollte jeder kennen.

Von Burkhard Müller

Das Bewusstsein scheint für die Wissenschaften der Neuzeit, die Philosophie, die Psychologie und heute an vorderster Front auch die Neurobiologie, so etwas wie der Stein der Weisen zu sein oder vielmehr wie der goldene Topf, der am Fuß des Regenbogens in der Erde vergraben ist. Aber es gehört zum Wesen des Regenbogens, dass er zurückweicht im selben Maß, wie man sich ihm zu nähern scheint. So nah hat man schon die Hand ausgestreckt, und nie kommt man hin! Das Rätsel der Welt im Großen meint man mit der Urknalltheorie gelöst zu haben; doch jener Mikrokosmos, der wir selbst sind und der uns darum ganz unmittelbar zugänglich sein sollte, entzieht sich mit quälender Hartnäckigkeit.

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