bedeckt München 24°

Gerhard Richter in Dresden und Potsdam:Serielle Schönheit

Als habe es sich selbst gemalt: Gerhard Richter ist zur Zeit omnipräsent. Wie der Maler mit der Abstraktion umgeht, zeigen zwei Ausstellungen in Dresden und Potsdam.

Von Peter Richter

Je häufiger man Gerhard Richter sieht, desto unterhaltsamer wird es. Und man sieht viel Gerhard Richter in letzter Zeit - sowohl das Werk, das mit seinem Namen synonym geworden ist, als auch den Mann selbst. Wie das denn für ihn sei, dauernd als bedeutendster deutscher Künstler tituliert zu werden und ständig in so viele Kameras und Blitzlichter zu blicken, wurde er bei der Eröffnung seiner neuesten Ausstellung in Potsdam gefragt. Worauf er vergnügt antwortete, so sei das nun mal, womit er sehr entschieden vor allem den ersten Teil der Frage beantworten zu wollen schien - auch dies ein echter Gerhard Richter. Vielleicht wäre es generell an der Zeit, Richters einsilbige Zurechtrückungen andachtsvoll raunender Erkundigungen mal mit in den Catalogue Raisonné aufzunehmen; er macht das ja schon immer so.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Show - GQ Men Of The Year Award 2019
Fernsehen
Die Bundes-Barbara
Justiz
Auf dem rechten Auge blind?
Kinder und Handy
Familie
Sollte ein Zehnjähriger ein Smartphone haben dürfen?
Wir 4
Sabbatical
Auf Weltreise mit Kindern
Heinz Strunk
Heinz Strunk
"Manchmal kam ich vor heller Angst nicht aus dem Bett"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB