Arlie Russell Hochschild besucht gern Orte, an denen sie, eine Soziologieprofessorin aus Kalifornien, auffällt. Zwischen 2011 und 2015 verbrachte sie viel Zeit im Süden der USA, in Louisiana mit Anhängern der konservativen Tea Party. Hochschild wollte ergründen, wieso eine Bewegung, die Steuern radikal senken und das Sozialsystem abbauen wollte, auch in jenen Teilen der USA populär ist, in denen viele Arbeiter und ärmere Menschen auf staatliche Zuwendungen angewiesen sind. Ihr Buch „Fremd in ihrem Land“ erschien 2016 vor dem ersten Wahlsieg von Donald Trump und wurde sofort ein Bestseller.
USADer gute Rüpel Donald Trump
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In „Geraubter Stolz“ unternimmt die Soziologin Arlie Russell Hochschild eine Reise in die konservativste Region Kentuckys. Und erklärt, warum Trumps Strategien hier auf so fruchtbaren Boden treffen.
Von Matthias Kolb
