Georg Stefan TrollerEine Prise Bosheit, bitte

Lesezeit: 5 Min.

Eine Liebeserklärung an den großen Menschenfresser Georg Stefan Troller, der hundert Jahre alt wird.

Von Willi Winkler

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Der Mann kam herein, so hat es Peter Handke später erzählt, drehte wortlos den Wasserhahn auf, hielt den Kopf darunter und begann sich die Haare zu waschen. Der Mann war kein Clochard, sondern ein Mann von Welt und ein Freibeuter dazu: Georg Stefan Troller. Mit diesem Auftreten passte er so überhaupt nicht zum WDR, wo man, wie Handke 1970 beobachtete, in "Untergebenenzimmern aus den Zeitungen ausgeschnittene Witze über Vorgesetzte lesen" konnte. Troller muss damals gerade aus Äthiopien zurückgekommen sein, wo er nach Spuren des Dichters Arthur Rimbaud gesucht hatte, der mit zwanzig das Dichten sein ließ und lieber als Waffenhändler nach Afrika ging.

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