Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) vertritt die Nutzungsrechte ihrer knapp 100 000 Mitglieder und von fast zwei Millionen Rechteinhabern weltweit. Sie nimmt jährlich knapp 1,3 Milliarden Euro ein, davon gehen etwa 200 Millionen für die Verwaltung ab. Neben den anteilig ausgeschütteten Tantiemen finanziert die Gema eine eigene Stiftung für Kompositionsaufträge mit einem Jahresbudget im sechsstelligen Bereich und engagiert sich in sozialen und kulturellen Förderprogrammen mit knapp 68 Millionen Euro. Schon länger wird über deren Verteilung gestritten. Am Mittwoch wird nun neu darüber entschieden. Der stellvertretende Gema-Vorstandsvorsitzende Georg Oeller erklärt, welche Unausgewogenheiten beseitigt werden sollen.
Interview mit dem Gema-Vorstand„Wir wollen das Neue fördern“
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In der Gema kämpfen Klassik- und Unterhaltungsmusiker um eine Neuverteilung der Fördermittel: Ein Gespräch mit dem Vorstand Georg Oeller über eine Lösung, die jetzt in Sicht ist.
Interview: Helmut Mauró
