MeinungGelsenkirchen foreverWoanders is’ auch scheiße

Gastbeitrag von Carsten Brosda

Lesezeit: 7 Min.

Alles und alle so nett hier: Auch beim Reibekuchenessen im Kleingarten einer Zechensiedlung im Stadtteil Bismarck.
Alles und alle so nett hier: Auch beim Reibekuchenessen im Kleingarten einer Zechensiedlung im Stadtteil Bismarck. (Foto: imago/Rupert Oberhäuser)

Nein, es gibt nichts zu beschönigen. Aber: Jede Stadt ist eben auf ihre Weise schön – auch Gelsenkirchen. Eine Ehrenrettung.

Immer auf die Schnauze. Warum eigentlich triggert meine Geburtsstadt Gelsenkirchen nahezu jeden, der auch nur von ihr hört? Als Taylor Swift ankündigte, drei Konzerte in Gelsenkirchen zu spielen, ätzte der US-TV-Moderator Jimmy Kimmel Anfang des Jahres: „Niemand hat jemals von Gelsenkirchen, Deutschland, gehört. Vielleicht existiert es gar nicht.“ Als neulich englische Fußballfans und Reporter feststellten, dass die Stadt an der Emscher genauso real ist wie das durchwachsene Spiel ihrer Mannschaft, folgte das Urteil via Social Media: „Was für ein Drecksloch.“ Ein Moderator beschwerte sich, dass es in München schöner sei.

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