Vor ziemlich genau drei Jahrzehnten, als Donald Trump noch ein New Yorker Immobilienunternehmer am Rand des Bankrotts und Alexander Gauland in Potsdam Herausgeber der FAZ-Tochter Märkische Allgemeine war, skizzierten die Politikwissenschaftler Herbert Kitschelt und Anthony McGann ein mögliches Erfolgsmodell für rechtspopulistische Bewegungen. Es liest sich wie eine Blaupause für die Strategie, mit der die Parteien des autoritären Nationalradikalismus in den vergangenen Jahren alte Gewissheiten demontiert und an Einfluss gewonnen haben.
Sachbuch: „Oben rechts“Endlich straff durchregieren
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Ist die „woke Linke“ wirklich der Brandbeschleuniger des neuen rechten Autoritarismus? Wissenschaftler liefern in einem erhellenden Sammelband eine viel beunruhigendere Erklärung – und nehmen dafür die wohlhabenden Hardcore-Libertären in den Blick.
Von Peter Laudenbach
