Gehörschäden:Musizieren als "gefahrengeneigte Tätigkeit"

Blick in den Orchestergraben im Festspielhaus von Bayreuth

Legendär laut geht es zu im Graben des Bayreuther Festspielhauses. Der Schalldeckel dämpft den Klang fürs Publikum, lässt ihn für die Musiker aber umso heftiger werden.

(Foto: Siegfried Lauterwasser/bpk)

Schleichender Hörverlust ist bei Orchestermusikern Berufskrankheit Nummer eins. In England bekommt ein Bratscher nun Schadenersatz. Über einen riskanten Job.

Von Michael Stallknecht

Es ist ein rasender Tanz, in den Elektra am Ende der gleichnamigen Oper von Richard Strauss verfällt. Die Streicher spielen sich in den Wahnsinn, Trompeten, Hörner und Posaunen schmettern, Pauken, Tamburin und Trommel knüppeln. Dass Elektra danach tot umfällt, dürfte mancher Mitwirkende gut verstehen. Schließlich sitzen da 120 Orchestermusiker in dem für dieses Stück oft zu kleinen Orchestergraben.

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