Gehörschäden:Musizieren als "gefahrengeneigte Tätigkeit"

Blick in den Orchestergraben im Festspielhaus von Bayreuth

Legendär laut geht es zu im Graben des Bayreuther Festspielhauses. Der Schalldeckel dämpft den Klang fürs Publikum, lässt ihn für die Musiker aber umso heftiger werden.

(Foto: Siegfried Lauterwasser/bpk)

Schleichender Hörverlust ist bei Orchestermusikern Berufskrankheit Nummer eins. In England bekommt ein Bratscher nun Schadenersatz. Über einen riskanten Job.

Von Michael Stallknecht

Es ist ein rasender Tanz, in den Elektra am Ende der gleichnamigen Oper von Richard Strauss verfällt. Die Streicher spielen sich in den Wahnsinn, Trompeten, Hörner und Posaunen schmettern, Pauken, Tamburin und Trommel knüppeln. Dass Elektra danach tot umfällt, dürfte mancher Mitwirkende gut verstehen. Schließlich sitzen da 120 Orchestermusiker in dem für dieses Stück oft zu kleinen Orchestergraben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Zum Tod von Mirco Nontschew
Endlich kam aus dem Fernseher ein alles zermalmender Blödsinn
Achtung: einmalige Nutzung für Interview in GES, Online Inklusive: Dr. Heidi Kastner, Psychiaterin.
Psychologie
"Dummheit hat Hochkonjunktur!"
Anne Fleck
SZ-Magazin
»Dauerhafte Müdigkeit ist ein SOS-Signal des Körpers«
Corona
"Wir ermöglichen dann ein letztes Videotelefonat"
neuanfang
Liebeskummer
"Wer sich selbst kennt, hat einen riesigen Vorteil in Liebesbeziehungen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB