LiteraturKein Punkt in Sicht

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Der Punkt als Bremse auf dem Weg zum Göttlichen.
Der Punkt als Bremse auf dem Weg zum Göttlichen. Collage: SZ

In den bedeutendsten Romanen der Gegenwart ziehen sich die Sätze mitunter über Hunderte Seiten hin. Darin äußert sich vor allem eins: Die Literatur besinnt sich ihrer religiösen Wurzeln.

Von Felix Stephan

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Wenn beim Frankfurter S. Fischer Verlag ein neues Manuskript von László Krasznahorkai eintrifft, macht man dort jedes Mal die Erfahrung, dass Sätze nicht nur schwieriger werden, wenn sie sechzig Seiten lang sind, sondern tatsächlich auch schwerer. Als Krasznahorkais Lektor Hans Jürgen Balmes den Kollegen aus dem Vertrieb einmal den frisch eingetroffenen Roman „Baron Wenckheims Rückkehr“ vorstellen wollte, hat er den ersten Satz des Buches in Schriftgröße 14 ausgedruckt und dann alle Blätter aneinandergeklebt. Daraufhin hatte der Satz eine Länge von 6,20 Meter.

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