Fußball:Die Macht am Rhein

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Grüße aus der Leverkusener Innenstadt, einem Paradies für Sichtbetonfetischisten. (Foto: Privat)

Anhänger des Fußballvereins Bayer 04 Leverkusen zu sein, war nie einfach, ruhmreich schon gar nicht - bis zu dieser Saison. Bekenntnisse eines schon jetzt sehr dankbaren Fans.

Von Alexander Menden

Ein ungewohnter Anblick war das, all diese deutschen Fans mit ihren randlosen Brillen und Funktionsjacken, ihren Jako-Shirts und schwarz-roten Schals, eingepfercht in die brechend volle Jubilee Line Richtung Finchley Road. Es war der 2. November 2016, gut vier Monate nach dem britischen Brexit-Votum, und Bayer 04 Leverkusen hatte soeben Tottenham Hotspur im Champions-League-Gruppen-Hinspiel geschlagen, durch ein Tor von Kevin Kampl in der 65. Minute. In der U-Bahn blieb es dennoch ruhig, die mitgereisten Leverkusen-Anhänger störten niemanden mit Triumphgesängen.

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