Meinung„Stadtbild“-Debatte:Unsicherheitsgefühle abzutun, ist keine feministische Position

Von Susan Vahabzadeh

Lesezeit: 5 Min.

Die Münchner Schützenstraße zwischen Hauptbahnhof und Stachus: Eingerahmt von den Skeletten längst verblichener Traditionskaufhäuser und verbretterter Ladenlokale.
Die Münchner Schützenstraße zwischen Hauptbahnhof und Stachus: Eingerahmt von den Skeletten längst verblichener Traditionskaufhäuser und verbretterter Ladenlokale. (Foto: Leonhard Simon)

Die Angst von Menschen in bestimmten Stadtvierteln ist unbedingt ernst zu nehmen: Politiker wie Manfred Weber und Cem Özdemir tun es, und auch der Bundeskanzler sollte damit anfangen – statt fremde Töchter zu instrumentalisieren.

In der vergangenen Woche hat Friedrich Merz Aufruhr verursacht, als er in Brandenburg über den Rückgang von Asylanträgen sprach und dabei sagte: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“ Inzwischen hat er noch mal nachgelegt, mit neuem Fokus: Wer nicht wisse, was er damit meine, solle seine Töchter fragen.

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