KunstGemälde von Frida Kahlo wird zum teuersten je versteigerten Kunstwerk einer Frau

Lesezeit: 1 Min.

Das Selbstporträt „El sueño (La cama)“ der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo wird von zwei Mitarbeitern des Auktionshauses Sotheby's gehalten.
Das Selbstporträt „El sueño (La cama)“ der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo wird von zwei Mitarbeitern des Auktionshauses Sotheby's gehalten. (Foto: Sotheby's/dpa)
  • Das Gemälde „El sueño (La cama)" von Frida Kahlo wird in New York für 54,7 Millionen US-Dollar versteigert und ist damit das teuerste je bei einer Auktion verkaufte Kunstwerk einer Frau.
  • Das 1940 gemalte Bild war zuletzt 1980 für 51 000 Dollar versteigert worden, also etwa ein Tausendstel des jetzigen Preises.
  • Der bisherige Rekord für ein Werk einer Frau lag bei 44 Millionen Dollar für ein Gemälde von Georgia O'Keeffe aus dem Jahr 2014.
Von der Redaktion überprüft

Dieser Text wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Das Bild „El sueño (La cama)“ wird in New York für 54,7 Millionen US-Dollar verkauft. Es war zuletzt vor 45 Jahren versteigert worden – für etwa ein Tausendstel des aktuellen Preises.

Ein Gemälde der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo (1907–1954) ist in New York für 54,7 Millionen US-Dollar (etwa 48 Millionen Euro) versteigert worden und damit zum teuersten je bei einer Auktion verkauften Werk einer Frau geworden. Zwei Bieter hätten sich einen fünfminütigen Wettstreit um das 1940 gemalte Bild „El sueño (La cama)“ geliefert, das Kahlo im Bett liegend zeigt, teilte das Auktionshaus Sotheby’s mit. Wer schließlich den Zuschlag bekam, wurde nicht mitgeteilt.

Das Gemälde, auf Deutsch „Der Traum (Das Bett)“, ist eine Auseinandersetzung der Künstlerin mit Leben und Tod. Es zeigt Frida Kahlo schlafend in einem Himmelbett, auf dem ein mit Dynamit umwickeltes Skelett liegt.

Das bislang teuerste je bei einer Auktion versteigerte Kunstwerk einer Frau war das Gemälde „Jimson Weed / White Flower no. 1“ der US-Künstlerin Georgia O’Keeffe, das 2014 für 44 Millionen Dollar verkauft worden war. Der bisherige Rekord für ein Kahlo-Werk lag bei 34,9 Millionen und wurde 2021 erzielt. „El sueño (La cama)“ war 1980 zuletzt versteigert worden – für 51 000 Dollar, also etwa ein Tausendstel des jetzigen Preises.

Frida Kahlo im Jahr 1938.
Frida Kahlo im Jahr 1938. (Foto: IMAGO/GRANGER Historical Picture)

Anna Di Stasi, die Leiterin der Abteilung für lateinamerikanische Kunst beim Auktionshaus Sotheby’s, sagte: „Dieses Rekordergebnis zeigt, wie weit wir gekommen sind, nicht nur in unserer Anerkennung des Genies von Frida Kahlo, sondern auch in der Anerkennung von weiblichen Künstlern auf dem höchsten Niveau des Marktes.“

Bei den traditionellen Herbstversteigerungen der großen Auktionshäuser in New York war bereits Anfang der Woche ein Rekord aufgestellt worden: Ein Gemälde des österreichischen Malers Gustav Klimt (1862–1918) war für 236,4 Millionen Dollar versteigert worden und wurde damit zum zweitteuersten je bei einer Auktion verkauften Werk der Kunstgeschichte. Das teuerste ist seit 2017 das Leonardo da Vinci (1452–1519) zugeschriebene Bild „Salvator mundi“, das in New York für 450,3 Millionen Dollar versteigert wurde.

© SZ/dpa/saul - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Rekordauktion in New York
:236 Millionen Dollar für ein Klimt-Bild

Bei Sotheby’s in New York wurde mit einem Porträt von Gustav Klimt der bisher höchste Preis für ein Werk der modernen Kunst erzielt. Der Hype um Maurizio Cattelans goldene Toilette verpuffte hingegen.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: