Theater„Was die anderen schreiben, geht mir am Arsch vorbei“

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Franz Xaver Kroetz, 79, in seinem Haus in Obermenzing.
Franz Xaver Kroetz, 79, in seinem Haus in Obermenzing. Alessandra Schellnegger

München bekommt einen neuen „Brandner Kaspar“, geschrieben von Franz Xaver Kroetz. Der spricht – eher widerwillig – über den Tod, das Schreiben und das ewige Leben.

Interview von Christiane Lutz

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Franz Xaver Kroetz wartet schon auf der Bank hinter seinem Haus. Dieses Haus haben seine Eltern in den Fünfzigern gebaut, typische Münchner Vorstadt, Obermenzing. Er lädt in den Wintergarten und serviert starken Kaffee. Der Anlass des Gesprächs: Der Kroetz macht wieder Theater. Er hat einen neuen „Brandner Kaspar“ geschrieben, der am 18. Juni in der Inszenierung von Philipp Stölzl am Münchner Residenztheater uraufgeführt wird (Anmerkung: Der eigentliche Termin der Premiere war der 14. Juni, aufgrund einer Erkrankung im Ensemble musste diese allerdings verschoben werden). Der „Brandner Kaspar“ ist die Geschichte eines Mannes, der den Tod beim Kartenspiel überlistet und ihm noch ein paar Jahre abluchst. Der Autor und Schauspieler Kroetz, 79, macht keinen Hehl daraus, dass er eigentlich keine Lust auf das Gespräch hat, was sich im Laufe der Stunde aber ändern wird.

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