Nachruf auf Pierre NoraLeuchtturm des französischen Geistes

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Im Juni 2002 wurde er einer der vierzig „Unsterblichen“, wie die Mitglieder der Académie française traditionell genannt werden: Pierre Nora (1931 - 2025) hier in einer Aufnahme aus dem Jahr 1987.
Im Juni 2002 wurde er einer der vierzig „Unsterblichen“, wie die Mitglieder der Académie française traditionell genannt werden: Pierre Nora (1931 - 2025) hier in einer Aufnahme aus dem Jahr 1987. Georges Bendrihem/AFP

Er verhalf Denkern wie Michel Foucault und Jacques Le Goff zu Weltruhm, prägte das Verlagshaus Gallimard wie die Académie française. Zum Tod des französischen Historikers und Lektors Pierre Nora.

Von Nils Minkmar

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Als sich Pierre Nora vor zehn Jahren als der neue Mann im Leben der in Frankreich hochverehrten Journalistin Anne Sinclair outete, bestätigte er abermals seinen Ruf als einer, dem einfach alles gelingt. Der elegante, allseits respektierte Intellektuelle wirkte noch im hohen Alter am geistigen und sozialen Leben seiner Heimatstadt Paris mit und schien in der intellektuellen Szene ebenso unübersehbar und unverzichtbar wie der Eiffelturm für das Ufer der Seine.

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