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Frankfurter Pläne:Buchmesse wird digitaler

Alle digitalen Publikums- und Fachangebote der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sollen "kostenfrei nutzbar" sein. "Es war uns sehr wichtig, unser digitales Angebot kostenfrei zu gestalten, weil es das erste Mal in diesem Ausmaß stattfindet, und wir experimentieren müssen, um eine möglichst große Reichweite zu bekommen", sagte Buchmessendirektor Juergen Boos in einer Online-Pressekonferenz. Er sprach von einer Weichenstellung für die kommenden Jahre. Die Marketing-Leiterin der Buchmesse, Katja Böhne, sagte, dass zwei Millionen Euro der kürzlich vom Bund angekündigten Fördermittel von insgesamt vier Millionen Euro in das digitale Konzept der Buchmesse flössen. Davon profitierten nicht nur deutsche, sondern auch internationale Verlage. Mit den weiteren zwei Millionen Euro werde der physische Auftritt kleinerer und mittlerer Verlage auf der Buchmesse gefördert, die vom 14. bis zum 18. Oktober stattfindet.

© SZ vom 15.07.2020 / KNA

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