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Frankfurter Buchmesse in Bildern:Die Messe vermissen

Die größte Bücherschau der Welt findet in diesem Jahr ohne Publikum statt. Daran, wie es ohne Corona in Frankfurt zugehen könnte, erinnern Bilder von Regina Schmeken.

23 Bilder

Regina Schmeken Fotos mit Rahmen

Quelle: Regina Schmeken

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Das beherrschende Thema des Spätsommers 1997 war der Tod von Lady Diana, auch auf der Buchmesse. Als Regina Schmeken dieses allgegenwärtige Motiv festhalten wollte, kreuzte der betagte Schriftsteller Stefan Heym ihren Weg.

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In der Woche vor der Buchmesse 2019 wurden gleich zwei Literaturnobelpreise verliehen. Der umstrittene an Peter Handke und, rückwirkend für 2018, der an Olga Tokarczuk. Auf der Messe gab es großen Ansturm auf die Veranstaltungen mit der polnischen Schriftstellerin, wie hier am Stand ihres Schweizer Verlages Kampa. (Zum Interview)

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Als Alice Munro aus Kanada 2013 den Nobelpreis bekam, gab Jörg Bong, der glückliche Verleger ihres deutschen Verlags S.Fischer, gleich Interviews. In diesem Jahr war Kanada schon auf seinen Auftritt als Gastland vorbereitet, als der wegen der Reisebeschränkungen abgesagt werden musste

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Die Afrikanische Literaturszene zeigte sich 2018 im Aufbruch. Fachleute vom Kontinent und aus Europa diskutierten, wie sich die geläufigen Erzählungen über Afrika verändern.

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Das Buchmessen-Gastland Argentinien warb 2010 für sich mit einem Bild von Diego Maradona. Aber eben doch auch mit Jorge Luis Borges, dem Autor unvergesslicher Geschichten, wie der einer Universalbibliothek aller möglichen Bücher. "Mit Erleichterung, mit Schrecken verstand er, dass auch er eine Illusion war, dass eine andere Person von ihm träumte", ist einer seiner berühmten Sätze.

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Als es den Beruf des Großkritikers noch gab: Auf einem Empfang unterhält sich Marcel Reich-Ranicki 1989 mit der österreichischen Schriftstellerin Hilde Spiel.

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Fester Termin der Frankfurter Messewoche: Mittwochabend ist Kritikerempfang in der Suhrkamp-Villa in der Klettenbergstraße. Dort liest jedes Jahr eine Autorin oder ein Autor aus einem Werk, das demnächst erscheinen wird. 2014 etwa der Grazer Schriftsteller Clemens J. Setz. Ulla Unseld-Berkéwicz, noch aktive Verlegerin und geladene Gäste hören zu. Darunter Lutz Seiler, auch er Autor des Hauses.

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2013 im Gespräch: Andreas Maier, Ulla Unseld-Berkéwicz und Cees Nooteboom (v.l.n.r.).

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Der große Verleger des Hauses war Siegfried Unseld, der nach dem Tod des Gründers Peter Suhrkamp 1959 alleine die Geschäftsführung übernahm. 1997 hörte er beim Kritikerempfang der Lesung des bayerischen Popliteraten Thomas Meinecke zu.

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2002 starb Unseld, seine Witwe übernahm die Geschäfte. Auf dem Empfang 2014 erinnerte ein Band an den Verleger.

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Sogar wenn man nichts sieht, sieht man auf der Messe meistens doch jemanden. 2016 präsentierten sich Flandern und die Niederlande als Gastländer.

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Die Buchmessenwoche endet sonntags mit der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels. 2017 bekam den die kanadische Bestsellerautorin Margaret Atwood. Zu Besuch auf der Buchmesse signierte sie ihre Bücher.

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Es kommt vor, dass ein Schriftsteller in Frankfurt mit seinem überlebensgroßen Abbild konfrontiert wird. Wie hier der österreichische Autor Thomas Glavinic, der 2007 Interviews über seinen komischen Literaturbetriebsroman "Das bin doch ich" gab. Im Hintergrund arbeitet der Verleger und Dichter Michael Krüger.

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Problem auch beim Kofferpacken für die Buchmesse: die Übergangsjahreszeit. Brauch ich einen Mantel oder geht es ohne? Hier die Garderobe im Souterrain der Suhrkamp-Villa in der Klettenbergstraße. Auf dem Bild an der Wand steht eine Widmung: "In der Saison 91/92 66 mal im Außendienst. Für Siegfried von Martin." Walser natürlich.

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283 293 Besucher zählte die Buchmesse im Jahr 2007, nicht wenige von ihnen: Autorinnen und Autoren, die am Stand ihres Verlages oder der anwesenden Medien aus ihren Büchern lesen und mit Lesern diskutieren. 2019 wurden 302 267 Besucher der Messe vermeldet. Das wird für lange Zeit die höchste Zahl gewesen sein.

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Nicht Ken Follett, sondern Olympiasieger und Weltmeister im Mittelgewicht, Henry Maske, gibt hier im Jahr 2006 ein Interview.

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Der georgische Schriftsteller Guram Dotschanaschwili ist mit seiner Ehefrau zum Stand des Münchner Hanser Verlags gekommen, um seinen Roman "Das erste Gewand" zu präsentieren. Es ist 2018, Georgien ist in diesem Jahr Gastland.

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Die Autorin Charlotte Roche spricht 2015 auf dem Blauen Sofa, einer Institution des ZDF, über ihren vorerst letzten Roman "Mädchen für alles".

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Das Jahr, in dem der damalige US-Präsident George W. Bush das Wort "Schurkenstaaten" groß rausbrachte, 2004, war auch das Jahr, in dem die Arabische Welt gemeinsam als Gast der Buchmesse auftrat.

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Ob er enttäuscht sei, dass er den Friedensnobelpreis nicht bekommen habe, wurde der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl gefragt, als 2010 zwei Bände mit Fotos seines Lebens auf der Messe vorgestellt wurden. Er verneinte.

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Als neuer Ort für Lesungen und Veranstaltungen entstand 2018 dieser Pavillon aus Holz im Innenhof des Messegeländes, oder wie es in Frankfurt heißt: auf der Agora.

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Anfang einer langen Nacht: Die Party des Kiepenheuer & Witsch Verlags im Jahr 2019. Das Motto im Hintergrund: "All you read is love".

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Im Freien vor den Messehallen filmte 2006 ein Messebesucher in eine unbekannte, womöglich malerische Ferne.

© SZ vom 13. Oktober 2020/cag

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