"Warten auf Godot" Die drei Zustände des Emojis

Robert Borgmann inszeniert Samuel Becketts "Warten auf Godot" an der Frankfurter Schaubühne.

Von Nicolas Freund

Irgendwas muss man ja machen, und das ist auf Bühnen manchmal ein ziemliches Problem. Denn dort soll gerade nicht nur irgendwas passieren. Vielleicht ist Samuel Becketts "Warten auf Godot" bis heute eines der meistgespielten Stücke überhaupt, weil es diesen Kern des Theaters so schön offen legt, um ihn dann selbst absichtlich zu verfehlen. "Warten auf Godot" zu sehen bedeutet, dem Kampf gegen das Nichts zuzusehen.

Mit diesem Kampf um die leere Bühne muss sich jeder Regisseur auseinandersetzen, und Robert Borgmann ...