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"Frankenstein" an der Deutschen Oper Berlin:Ein Marschwalzer für Monster

Kompo­nist Kampe und Regisseur von Mayenburg präsentieren "Franken­stein" als virtuose Splattercollage.

Schreie, Hecheln, Blutsalven - und dann, endlich, die ersten Herztöne eines Neugeborenen: Das unergründliche Mysterium des Lebens ereignet sich gleich zu Beginn dieses Abends in einem lazarettartigen Operationszelt in der Mitte der Bühne. Sobald die Geburt vorbei ist, reißen die Helfer die blutigen Zeltwände ein. 200 Jahre nach dem Erscheinen von Mary Shelleys "Frankenstein"-Roman haben der Regisseur Maximilian von Mayenburg und der Komponist Gordon Kampe ihre Faszination für den Stoff entdeckt. In der Tischlerei, einer Spielstätte der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie eine Splattercollage.

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