MeinungMigrationspolitik:Was Berlin aus dem Überlebenskampf der Labour-Partei lernen kann

Gastbeitrag von Frank Trentmann

Lesezeit: 5 Min.

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer im September bei seiner Rede auf dem Parteitag der Labour Party in Liverpool.
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer im September bei seiner Rede auf dem Parteitag der Labour Party in Liverpool. (Foto: Jon Super/AP)

Großbritanniens Premier Keir Starmer will die liberale Gesellschaft bewahren, die Migration aber massiv begrenzen. Die deutsche Regierung sollte genau verfolgen, wohin solche Manöver führen können – gerade auch in der Stadtbild-Debatte.

Großbritannien erlebt derzeit einen politischen Ausnahmezustand. Nigel Farages rechtspopulistische „Reform UK“-Partei mag gerade erst vier Jahre alt sein und lediglich fünf Abgeordnete in Westminster zählen, aber sie führt seit Mai die Umfragen an. Die konservativen Tories, mit ihrer 200 Jahre langen, glorreichen Geschichte, kämpfen ums Überleben. Auch die Labour-Regierung hat sich in die Defensive drängen lassen, trotz ihrer nahezu historischen Mehrheit im Parlament und der Tatsache, dass die nächsten Nationalwahlen spätestens 2029 fällig sind.

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