Fotografien von Sabine Weiss Staub aus einer anderen Welt

Das Pariser Centre Pompidou zeigt Bilder der Fotografin Sabine Weiss aus den Vierzigern und Fünfzigern.

Von Joseph Hanimann

Man zählt sie gern zur Gruppe der "humanistischen Fotografen", die mit Édouard Boubat, Robert Doisneau, Willy Ronis im Frankreich der Vor- und Nachkriegsjahre den Humanismus ins Kleinbürgerliche übersetzten. Das Menschliche trat im Kleid putzig skurriler Alltagssituationen auf.

Bei der Fotografin Sabine Weiss, die 1924 in der Schweiz geboren wurde und 1945 nach Paris kam, wo sie bis heute lebt, wird es aber selbst in diesem verkleinerten Rahmen noch aus dem Mittelpunkt weiter an den Rand gedrängt. Angeschnittene Beine eines Passanten ...