Unicef-Foto des Jahres 2011Gefangen im Elend

Kinder auf Müllhalden, halb verhungert, hoffnungslos: Unicef hat die Fotos des Jahres 2011 prämiert. Sie zeigen, welchem Elend Kinder weltweit ausgesetzt sind. Der 30-jährige deutsche Nachwuchsfotograf Kai Löffelbein ist Sieger des diesjährigen internationalen Wettbewerbs.

Kinder auf Müllhalden, halb verhungert, hoffnungslos: Unicef hat die Fotos des Jahres 2011 prämiert, die eindrücklich zeigen, welchem Elend und unvorstellbaren Bedingungen Kinder weltweit ausgesetzt sind. Der 30-jährige deutsche Nachwuchsfotograf Kai Löffelbein ist Sieger des diesjährigen internationalen Wettbewerbs.

100.000 Tonnen Elektroschrott werden jedes Jahr aus Deutschland in Drittweltländer gebracht. Ein Großteil landet in Ghana, wo Kinder den Müll nach Wertstoffen durchsuchen. Ohne jeglichen Sicherheitsschutzmaßnahmen nehmen sie den giftigen Schrott auseinander. So auch auf dem Elektroschrott-Platz von Accra. Kai Löffelbein hat einen Jungen fotografiert, der einen Fernseher immer wieder auf den Boden wirft, um an das wenige Metall zu kommen, das darin vorhanden ist. Damit hat der junge deutsche Nachwuchsfotograf den ersten Preis gewonnen.

Bild: Kai Löffelbein 20. Dezember 2011, 17:472011-12-20 17:47:25 © sueddeutsche.de/Unicef/rela