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Forschungsarbeit:Kunstschäden durch Klimawandel

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt will gemeinsam mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg die klimatischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf Kunstwerke deutschlandweit so genau wie möglich erfassen. Dafür haben Stiftung und Universität einen Fragebogen für Institutionen und Privatpersonen entwickelt. Erstmals solle dadurch das Phänomen zu geringer Luftfeuchtigkeit bundesweit verglichen werden, um "im Idealfall geeignete Strategien zur präventiven Schadensbekämpfung" zu formulieren. An der Datenerhebung zu Klimaschäden an Kunstbeständen beteiligt sich auch der Freistaat Sachsen mit vier Kulturinstitutionen. Die deutlich länger gewordenen Hitze- und Trockenperioden der vergangenen Sommer machten sich inzwischen auch in historischen Gebäuden bemerkbar, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag in Dresden mit. "Waren bisher zu hohe Luftfeuchten das Problem, werden jetzt in Innenräumen immer öfter kritische Werte unter 40 Prozent gemessen."

© SZ vom 10.07.2020 / epd

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