Flüchtlinge und Architektur:Die Grenze zwischen "wir" und "die"

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Flüchtlinge und Architektur: Die Wand in Neuperlach: So gestaltet, dass niemand daran hochklettern oder lautstark Bälle dagegen werfen kann.

Die Wand in Neuperlach: So gestaltet, dass niemand daran hochklettern oder lautstark Bälle dagegen werfen kann.

(Foto: Guido Bucholtz)

Sie können Schutz bieten oder ausgrenzen, heimelig oder abweisend wirken: Was Mauern über den Zustand der Gesellschaft verraten, die sie gebaut hat. Von Berlin über Kilis bis München-Neuperlach.

Von Gerhard Matzig

Ein Sack "Spezialerde zur Dauerbepflanzung", ein Rasenmäher, der vom ersten Schnee überrascht wurde - und dann, an der Hermann-Pünder-Straße 13, taucht sie auch schon inmitten des seriellen Vorgartenglücks der Einfamilienhäuser auf: die "Schandmauer von München". So wird sie jedenfalls in der Bild-Zeitung gegeißelt. Merkwürdigerweise ist es eher ein Schandmäuerchen. Eine typische Vorstadtmauer eben, keine zwei Meter hoch und deutlich filigraner als beispielsweise der getunte Wrestler-Oberarm von Tim Wiese.

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