PopSchrei doch

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Florence + the Machine, 2022 in Las Vegas, Nevada.
Florence + the Machine, 2022 in Las Vegas, Nevada. Matt Winkelmeyer/Getty Images via AFP

„Everybody Scream“, das neue Album von „Florence + the Machine“ erinnert an die großen Werke der psychedelischen Rockmusik wie des Folkrock. Zugleich ist es das Manifest einer Frau, die dem Tod nur knapp entkommen ist. Zu einer meisterhaften Platte.

Von Anna Weiß

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Die Orgel klingt unheilvoll, ein Frauenchor bettet darauf langgezogene „Ahs“, bis ein Schrei das Intro beendet: Florence Welch ist wieder da. Das Stück „Everybody Scream“ eröffnet das gleichnamige, sechste Album, es ist nicht ohne Grund der Titeltrack. Dort fühle sie sich wie sie selbst: „Here, I don't have to be quiet // Here, I don't have to be kind // Extraordinary and normal all at the same time“. Doch die Erfahrung ist nicht nur befreiend: „But look at me run myself ragged // Blood on the stage // But how can I leave you when you're screaming my name? // Screaming my name“, heißt es.

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