DebatteDie Zukunft war schon immer scheiße

Lesezeit: 5 Min.

Die Politikwissenschaftlerin Florence Gaub ist Forschungsdirektorin der Nato-Militärakademie in Rom.
Die Politikwissenschaftlerin Florence Gaub ist Forschungsdirektorin der Nato-Militärakademie in Rom. Debora Mittelstaedt

So schlecht stand es um die Welt noch nie? Stimmt nicht: Die Menschheit sieht seit jeher schwarz – und sucht genau deshalb nach besseren Lösungen. Eine kleine Anleitung zum Optimismus.

Gastbeitrag von Florence Gaub

Raten Sie, welches Jahrzehnt gemeint ist: Ein umstrittener Präsident regiert die Vereinigten Staaten, im Nahen Osten tobt Krieg, alle haben Angst vor Atomkrieg und „Unsicherheit“ ist das Wort des Jahres. Die Antwort: Nein, es sind nicht die 2020er-Jahre, sondern die 1970er – ein Jahrzehnt, das die Zukunftsangst in die Bestsellerlisten brachte mit Büchern wie „Ein Planet wird geplündert“ (Herbert Gruhl, 1975), „Der Atomstaat“ (Robert Jungk, 1977) und „Das Ende der Vorsehung“ (Carl Amery, 1972).

Zur SZ-Startseite

Debatte
:Immer schön so tun, als wär nix

Rehaugen, Tränen im Theater, Spritpreise: Die deutschen Debatten demonstrieren eine Weigerung, sich an veränderte technische, klimatische und machtpolitische Gegebenheiten anzupassen. Warum diese Verdrängungstaktik nicht mehr lange gut gehen kann.

SZ PlusEssay von Nils Minkmar

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: