„Honora“Flea und Jazz? Ja, weil die Haltung zählt

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Jeder Auftritt ein artistischer Akt: Bassist Flea, hier mit den  Red Hot Chili Peppers  2025.
Jeder Auftritt ein artistischer Akt: Bassist Flea, hier mit den Red Hot Chili Peppers 2025. Chris Pizzello/Invision/AP

Der Bassist der „Red Hot Chili Peppers“ hat ein Soloalbum aufgenommen. Darauf spielt er sogar Trompete. Das passt zum Geist des neuen Jazz, bei dem nicht alles perfekt sein muss, um etwas zu sagen.

Von Andrian Kreye

Wenn der Red Hot Chili Peppers-Bassist Flea über sein erstes Soloalbum „Honora“ spricht, was er derzeit in den amerikanischen Medien oft und ausführlich tut, ist es ihm immer wichtig zu betonen, dass das zwar eine Jazzplatte, er aber gar kein Jazzmusiker sei. Ein Befreiungsschlag sei es allerdings schon gewesen. Was man dem Album anhört. Das sprudelt, prescht und weht durch das gesamte Panorama des zeitgenössischen Jazz, der seinen eigenen letzten Befreiungsschlag schon eine Weile hinter sich hat.

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