200. Geburtstag von Fjodor Michailowitsch Dostojewski:"Meine Liebe war rein geistig, ideell"

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Anna Grigorjewna Snitkina war Dostojewskis zweite Ehefrau. Sie schrieb bis kurz vor ihrem Tod 1918 an ihren Erinnerungen.

(Foto: SCRSS/imago/United Archives Internatio)

Der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski lebte exzessiv und schrieb für ein großes Publikum. In ihren Erinnerungen erzählt Anna Dostojewskaja, wie sie Ordnung ins Leben ihres Mannes brachte und nebenbei den Versandbuchhandel entwickelte.

Von Christoph Bartmann

Es sind geschäftliche Gründe, die Anna Grigorjewna Snitkina und den fünfundzwanzig Jahre älteren und schon berühmten Fjodor Michailowitsch Dostojewski im Oktober 1866 in seiner Petersburger Wohnung zusammenführen. Der Schriftsteller benötigt eilig eine Stenografin, die ihm bei der Niederschrift seines Romans "Der Spieler" hilft. "Ich fühlte", erinnert sich Anna Dostojewskaja fünfzig Jahre später an diesen Schlüsselmoment, "ich betrat einen neuen Weg, konnte mit meiner Arbeit Geld verdienen und wurde unabhängig. (...) Angenehmer und wichtiger war mir jedoch, bei Dostojewski arbeiten und diesen Schriftsteller persönlich kennenlernen zu dürfen." Der Job als Schreibkraft ist befristet. Am 1. November muss das Manuskript abgeliefert werden.

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