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Filmtipp des Tages:Zurück in die Serengeti

(Foto: Verleih)

Der Film mag 60 Jahre alt sein, doch das Thema ist aktueller denn je: Das Artensterben, dem sich die filmenden Tier- und Naturforscher Bernhard und Michael Grzimek Ende der Fünfziger widmeten, bleibt von größtem Interesse. Der Rio Filmpalast holt "Serengeti darf nicht sterben" zurück auf die Kinoleinwand

Der Film mag 60 Jahre alt sein, doch das Thema ist aktueller denn je: Das Artensterben, dem sich die filmenden Tier- und Naturforscher Bernhard und Michael Grzimek Ende der Fünfziger widmeten, bleibt in Zeiten des Klimawandels von größtem Interesse. Für ihren Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" reisten Vater und Sohn nach Tansania, um Daten über die Wildtierwanderung zu ermitteln. Ziel ihrer Untersuchungen: Der Serengeti-Nationalpark sollte eine realistische Größe bekommen. "Wir hoffen, dass wir es fertig bringen werden, die Rätsel zu lösen, die uns diese letzten großen Steppentierherden Afrikas aufgeben", sagt Bernhard Grzimek im Film. Konflikte gibt es auch, etwa jenen zwischen Tierschützern und Viehhaltern, den Massai. Die Mission der Grzimeks war von Erfolg gekrönt, sowohl wissenschaftlich, als auch filmisch: Ihre Dokumentation, ein Plädoyer für die Tiere, wurde 1960 mit einem Oscar ausgezeichnet; das Buch wurde ein Weltbestseller. Die Tragik: Michael Grzimek, damals 24, kam während der Dreharbeiten bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Serengeti darf nicht sterben, BRD 1959, Regie: Bernhard und Michael Grzimek, Montag, 23. September, 15 Uhr, Rio Filmpalast, Rosenheimer Straße 46, 48 69 79