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Filmtipp des Tages:Fingerfertiger Nachwuchs

Der Dokumentarfilm "Klavierstunden" von Regisseur Ken Wardrop begleitet auf unterhaltsame Weise die Höhen und Tiefen des Klavierunterrichts

Klavier spielen zu lernen, kann eine anstrengende Erfahrung sein, denn nicht jeder ist bekanntlich als Wunderkind geboren. In den vergangenen Jahren haben Filme wie "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" oder "Prélude" die Geschichte vom Perfektionsstreben junger Musiker erzählt, die schließlich im entscheidenden Vorspiel gipfelt. Der Dokumentarfilm "Klavierstunden" von Regisseur Ken Wardrop zeichnet da ein anderes Bild und begleitet auf unterhaltsame Weise die Höhen und Tiefen des Klavierunterrichts. Es geht dabei sowohl um die Individualität junger Menschen, die sich ans Klavier wagen, als auch um die nicht immer einfache Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Prüfungen gibt es hier auch, die sind allerdings selten so überlebenswichtig, wie es uns der Spielfilm weismachen will.

Klavierstunden, IRL 2017, Regie: Ken Wardrop, Freitag, 24. Januar, 18 Uhr, und Sonntag, 2. Februar, Matinee um 11 Uhr, Werkstattkino, Fraunhoferstraße 9, t 260 72 50

© SZ vom 24.01.2020 / DRE
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