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Filmtipp des Tages:Der besondere Blick

"Varda par Agnès" - Agnès Vardas Dokumentarfilm ist ein ganz persönliches Lebenswerk

Inspiration, Kreation und das Teilen mit der Welt - das sind für Agnès Varda die wichtigsten Essenzen, wenn sie die Entstehung ihrer eigenen Filme in Worte fasst. "Man macht keine Filme, um sie alleine zu sehen", sagt die Installationskünstlerin und Wegbereiterin der Nouvelle Vague, die schon immer gegen das Institutionelle rebellierte. Der Dokumentarfilm "Varda par Agnès" ist denn auch das ganz persönliche Lebenswerk der Regisseurin, in dem sie ihre Liebe zum Film deutlich macht. Ihr eigenes Schaffen analysiert die Französin dabei mit viel Humor; und erklärt so auf ganz besondere Weise, warum sie die Filmbranche sieben Jahrzehnte lang mit ihrem persönlichen Stil geprägt hat. Im Laufe ihrer Karriere gewann sie etliche Preise. Zuletzt wurde sie auf der Berlinale 2019 mit der Berlinale-Kamera ausgezeichnet. "Varda par Agnès" lief dort außer Konkurrenz. Wenig später, im März 2019, verstarb Agnès Varda im Alter von 90 Jahren. Offizieller Kinostart ist am 6. Februar, vorab ist der Film im Studio Isabella zu sehen.

Varda par Agnès, Regie: Agnès Varda, OmU, Preview, Dienstag, 28. Januar, 18.30 Uhr, Studio Isabella, Neureutherstraße 29, t 271 88 44

© SZ vom 28.01.2020 / alre
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