Die Filmstarts der WocheWelche Filme sich lohnen und welche nicht

Nicole Kidmans tiefe Augenringe und grimmiger Blick in "Destroyer" reichen leider nicht für einen guten Film. "Vakuum" erzählt dagegen gelungen vom Verrat.

Von den SZ-Kinokritikern

Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks

Manche Dinge werden besser mit dem Alter, andere nicht. 60 Jahre nach Erfindung der Asterix-Abenteuer erscheint eine neue, animierte Verfilmung, und, zum Leid derer, die mit den unbändigen Galliern aufgewachsen sind, gehört sie zu der letzteren Gruppe. Das liegt vor allem an dem verhaltenen Versuch der Regisseure Louis Clichy und Alexandre Astier, die Reihe zu aktualisieren, indem sie, ganz modern, auch Frauen etwas sagen lassen, wenn auch nur ganz selten. Darüber, dass das eher halbherzig als innovativ wirkt, kann selbst der niedliche und moralisch ambivalente Wildschwein-Sidekick nicht hinwegtrösten. Von Janne Knödler

Bild: dpa 14. März 2019, 05:142019-03-14 05:14:47 © SZ vom 14.03.2019/cag