Shot in the Dark

Es ist heikel, die sinnlichen Erfahrungen von Blinden ausgerechnet mithilfe eines visuellen Mediums nachvollziehbar machen zu wollen. Dass es Frank Amanns Doku vorzüglich gelingt, liegt an ihrer ernsthaften Auseinandersetzung mit den darin porträtierten Personen, die sich als sehbehinderte Fotografen selbst dieser Aufgabe stellen. Die Form des Films ahmt nach, wie die drei Künstler aus der Dunkelheit ihrer Sehschwäche heraus mit dem Licht experimentieren. Von Jonathan Horstmann

Bild: © Pete Eckert 19. Januar 2017, 17:162017-01-19 17:16:07 © SZ.de/alpi