Nocturnal Animals

Modedesigner Tom Ford hat seinen zweiten Spielfilm als Hommage an den erotischen Kinomystizismus von David Lynch angelegt. Eine gelangweilte Galeristin (Amy Adams) bekommt von ihrem Ex-Mann (Jake Gyllenhaal) ein Romanmanuskript geschickt. Darin beschreibt er eine Gewaltorgie, die sie per Kopfkino auf ihr eigenes Leben überträgt. Als Lynch-Imitation makellos, als eigenständiges Kunstwerk eher beschränkt euphorisierend. Von David Steinitz

Bild: Merrick Morton; © Focus Features, LLC. 22. Dezember 2016, 08:072016-12-22 08:07:47 © SZ.de/alpi/pak