Filmstarts der WocheWelche Filme sich lohnen und welche nicht

"Itzhak Perlman - Ein Leben für die Musik" gewährt berührende Einblicke in das Leben des weltbekannten Geigers. "Meg" kann nicht an die bewährte Ironie des Haigenres anknüpfen.

Aus nächster Distanz

Ein Nahost-Spionagedrama in einer kleinen Hamburger Wohnung. Inmitten weltpolitischer Ränkespielchen lässt der israelische Filmemacher Eran Riklis zwei Frauen aufeinandertreffen. Die Mossad-Agentin Naomi und die libanesische Informantin Mona, die zum Schutz eine Gesichts-OP bekommen hat und auf die Naomi zwei Wochen aufpassen soll. Bei allen Undurchsichtigkeiten - neben Mossad und Hisbollah schalten sich Amerikaner und Deutsche ein - ist Riklis' Film eine von feiner Paranoia durchsetzte Annäherungsgeschichte der Frauen, die gelernt haben, jedem zu misstrauen, und sich doch so ähnlich sind. Von Annett Scheffel

Bild: dpa 9. August 2018, 19:412018-08-09 19:41:00 © SZ.de/bere