Asado, mein Lieblingsgericht aus Argentinien

Die Anzeichen mehren sich, dass Fleisch zu essen in absehbarer Zeit als verantwortungsloser Luxus gelten könnte, so wie SUV fahren und Vielfliegermeilen sammeln. Umso spannender ist das Porträt, das die argentinischen Dokumentarfilmer Mariano Cohn und Gastón Duprat mit skurrilem Humor von der Grillkultur ihres Landes zeichnen. Dort brutzeln die Asadores mit geradezu sexueller Hingabe. Wie das bei guter Kunst immer so ist: Man hat das Gefühl, dass einem der Gegenstand, nämlich Fleisch, dabei fremder und fremder wird. Von Philipp Bovermann

1. August 2018, 17:542018-08-01 17:54:38 © SZ.de/doer