Filmstarts der WocheWelche Filme sich lohnen - und welche nicht

"Herrliche Zeiten" von Oskar Roehler ist eine schrille Satire über Dekadenz und Sadismus. Das Drama "Eleanor & Colette" hat einen leichten Drall Richtung Kitsch.

Von den SZ-Filmkritikern

Eleanor & Colette

Eleanor hatte als Kind eine Hirnhautentzündung, sie ist ein bisschen zurückgeblieben und hat psychotische Schübe - aber ihr Urteilsvermögen ist gut. Bille August hat ihren Fall verfilmt, Ende der Achtziger erkämpfte sie mit ihrer Anwältin (Hilary Swank) das Recht, bei ihrer Medikation mitreden zu dürfen. Helena Bonham Carter spielt Eleanor ganz großartig und nuanciert, der Rest ist solide Arbeit, mit leichtem Drall Richtung Kitsch. Von Susan Vahabzadeh

Bild: Bernd Spauke; Atlas International/Elsani/Warner Bros. GmbH 3. Mai 2018, 10:032018-05-03 10:03:04 © SZ.de/khil