Vor dem Frühling

Der Präsident ist entmachtet, mit seinen letzten Getreuen flieht er in die Berge. Die Wildnis kann ein Freund oder ein Feind sein, wie die Menschen, denen der Trupp auf der Flucht begegnet. Die Figur des geflüchteten Präsidenten hat ein historisches Vorbild, Regisseur George Owaschwili aber erzählt eine wunderschöne - und auch erschreckende - Meditation über Macht und Machtlosigkeit und die Unbehaustheit des Menschen. Von Martina Knoben

Bild: IRAKLI_GEDENIDZE; Neue Visionen Filmverleih 29. März 2018, 12:092018-03-29 12:09:25 © SZ.de