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Filmfest München:Starter-Preise

Auszeichnungen für den Film-Nachwuchs vergeben

Inzwischen etablierte deutsche Regiegrößen wie Maren Ade, Ralf Westhoff, Katja von Garnier, Romuald Karmakar oder Rainer Kaufmann haben ihn zu Anfang ihrer Karriere erhalten - den Starter-Filmpreis, den die Landeshauptstadt München bereits seit 1985 vergibt. Jährlich werden drei mit jeweils 6 000 Euro dotierte Starter-Filmpreise an künstlerisch herausragende Filme von jungen Münchner Filmemachern verliehen. In diesem Jahr wurden die Preise für den aufstrebenden Regie-Nachwuchs erstmals beim Filmfest München überreicht.

Ausgezeichnet wurde Benedikt Schwarzer für "Die Geheimnisse des schönen Leo", in dem der Enkel das Leben seines Großvaters Leo Wagner porträtiert, der für die CSU in den Sechziger und Siebziger Jahren im Bundestag saß und eine Existenz voll Doppelmoral führte. Die Preisträgerin Lisa Voelter behandelt in ihrem semidokumentarischen Film "Hauptinstitut für seelische Gesundheit" das Thema Zwangsfixierung in der Psychiatrie. Ebenfalls prämiert wurden Lene Pottgießer und Christian Hödl für "Fame", in dem sie zwei Freunde im bayerischen Hinterland begleiten, die sich für eine Model Castingshow bewerben. Der Starter-Filmpreis für Produktion ging an Richard Lamprecht und Veronika Faistbauer für "Endling".