Berlin (dpa) - Viele Film- und Fernsehproduzenten schätzen die zukünftige wirtschaftliche Lage der deutschen Produktionsbranche als schlecht ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter den Mitgliedern der Produzentenallianz, die am Montag veröffentlicht wurde. Die Allianz vertritt die Interessen von Hunderten Produktionsfirmen in Deutschland. Der Herbstumfrage zufolge beurteilen mehr als die Hälfte der Befragten die wirtschaftliche Lage für 2024 als schlecht oder sehr schlecht.
Nur rund zwei Prozent erwarten eine gute oder sehr gute Situation in der Branche, 45 Prozent antworteten mit „teils, teils“. Für 2023 sehen die Zahlen etwas optimistischer aus: 13 Prozent schätzen die wirtschaftliche Lage als gut ein, 45 Prozent wiederum als schlecht.
Mit Blick auf die Entwicklung der Auftragslage gehen die meisten befragten Produktionsfirmen von Problemen wie steigenden Herstellungskosten (95 Prozent) und langsamen Prozessen bei den Auftraggebern (89 Prozent) aus. Knapp Dreiviertel sehen auch eine sinkende Auftragslage voraussichtlich als Problem. An der Umfrage zwischen Oktober und November hatten Angaben der Produzentenallianz zufolge 138 von 329 Unternehmen vollständig teilgenommen.
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