FilmHaben Terroristen ein Urheberrecht an ihren Gewaltvideos?

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Dieses Bodycam-Video zeigt einen Terroristen am 7. Oktober – die israelische Armee veröffentlichte es in einem 40-minütigen Zusammenschnitt der Hamas-Gräuel, der internationalen Journalisten vorgeführt wurde.
Dieses Bodycam-Video zeigt einen Terroristen am 7. Oktober – die israelische Armee veröffentlichte es in einem 40-minütigen Zusammenschnitt der Hamas-Gräuel, der internationalen Journalisten vorgeführt wurde. AP/dpa

Das Filmfestival Toronto hat eine Dokumentation über den Anschlag der Hamas auf Israel vorübergehend aus dem Programm gestrichen. Der Grund: angeblich die Bildrechte der Attentäter.

Von David Steinitz

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Noam Tibon diente über drei Jahrzehnte in der israelischen Armee. Am 7. Oktober 2023 war der pensionierte Generalmajor in Tel Aviv, als er einen Anruf von seinem Sohn Amir bekam, der mit seiner Frau und den zwei Kindern im Kibbuz Nahal Oz im Süden Israels lebt. Die Familie hatte sich im Panikraum ihres Hauses eingeschlossen, weil Terroristen der Hamas die Siedlung überfielen. Noam Tibon setzte sich in sein Auto und fuhr los, um seine Familie zu retten. Das gelang ihm auch, mithilfe anderer israelischer Soldaten, die er unterwegs traf. Und weil er sowieso schon dabei war, brachte er auch weitere Überlebende aus der Gegend in Sicherheit.

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