BerlinaleAlles war schön, alles tat weh

Lesezeit: 3 Min.

Qualvolles Scheitern – oder doch nur banale Lovestory? Tanja Arnheim (Sylvaine Faligant) und Jerome Daimler (Jannis Niewöhner).
Qualvolles Scheitern – oder doch nur banale Lovestory? Tanja Arnheim (Sylvaine Faligant) und Jerome Daimler (Jannis Niewöhner). Berlinale

Der Schriftsteller Leif Randt hat die perfekt kuratierten Reflexionsschleifen seines Kultromans „Allegro Pastell“ für einen Kinofilm hergerichtet. Auf der Berlinale erntet er damit Ratlosigkeit.

Von Thore Rausch

Es ist bis heute unmöglich, durch gewisse Kreise in Berlin zu streifen, ohne sich zum Buch „Allegro Pastell“ verhalten zu müssen. Das liegt wohl daran, dass man sich immer noch nicht einig ist. Ist Leif Randts Roman von 2020 bloß eine lauwarme Lovestory? Eine Satire über unpolitische Millennials? Oder ist es eine existenzielle Horrorgeschichte über zwei Menschen, die qualvoll daran scheitern, im Moment zu leben, weil sie nicht aufhören können, sich dabei zu beobachten, wie sehr sie gerade im Moment leben?

Zur SZ-Startseite

Leif Randt "Allegro Pastell"
:Alles schon irgendwie okay

Kaum ist Leif Randts neuer Roman da, geht das Gerede von einer neuen Jugendbewegung los. Aber hätten die, von denen sie erwartet wird, überhaupt die Kraft?

Von Jens-Christian Rabe

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: