DebatteIch bring’ dich um

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Noch ein Schlückchen, dann geht es weiter mit der Feuilleton-Debatte: Marcel Reich-Ranicki (l) und Autor Hellmuth Karasek bei der Aufzeichnung der Fernsehsendung 'Das Literarisches Quartett' für das ZDF.
Noch ein Schlückchen, dann geht es weiter mit der Feuilleton-Debatte: Marcel Reich-Ranicki (l) und Autor Hellmuth Karasek bei der Aufzeichnung der Fernsehsendung 'Das Literarisches Quartett' für das ZDF. Regina Schmeken

Scheck, der Wal Timmy, und heißt der Dings nun Leitmayr oder Wachtveitl? Merke: Eine Feuilletondebatte geht nur zu Ende, wenn eine neue Feuilletondebatte beginnt. Wie gut, dass es dieses erstaunliche Ressort gibt!

Essay von Kurt Kister

Manche Menschen, die ein gewisses Alter erreicht haben, schreiben Bücher darüber, dass sie ein gewisses Alter erreicht haben. Sie teilen ausführlich mit, wie sie sich dabei fühlen. Meistens läuft es irgendwie darauf hinaus, dass es eigentlich nicht so schlimm ist, wenn man alt wird. (Ich finde alt werden ziemlich übel, aber das ist eine sehr persönliche Meinung, ich werde kein Buch darüber schreiben.) Weil – Babyboomer – immer mehr Menschen, die schreiben, alt werden (oder umgekehrt), gibt es immer mehr solche Bücher. Diese Bücher werden von Menschen gelesen, die auch ein gewisses Alter erreicht haben. Sie wollen darin bestätigt werden, dass es nicht so schlimm ist, alt zu werden.

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:Die Macht der Vulva

Einen halben Kilometer lang standen Menschen für die Eröffnung der Soloschau von Marina Abramović in Berlin an – um dann viele bloßgelegte Genitalien zu sehen. Ob es sich gelohnt hat? Ein Besuch nach vorbereitendem Gespräch mit der Künstlerin.

SZ PlusVon Christine Dössel

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