bedeckt München
vgwortpixel

Festival:"Heimatsound ist für mich Zahnweh"

Trends kommen und gehen, doch die Fraunhofer Volksmusiktage bleiben. Seit 30 Jahren darf hier aus dem Kern des Traditionellen Neues wachsen und erblühen. Ein Gespräch mit den Gründern und der jungen Kuratorin

Die erste Platte der Fraunhofer Saitenmusik von 1983 hieß "Volksmusik in schwierigen Zeiten". Das war weniger politisch gemeint als auf die eigene Rolle bezogen: Die alten Puristen bekrittelten die Stiloffenheit der hippiehaarigen, virtuos aufspielenden Welt- und Wirtshausmusiker, die Jungen dachten an Karl Moiks TV-Volkstümelei. "Wir saßen zwischen den Stühlen", sagt Richard Kurländer. Auf den Stühlen und vor vollbesetzten Reihen sitzt die seit 1978 bestehende Gruppe am Dienstag, 28. Januar, bei den Volksmusiktagen in ihrem zweiten Wohnzimmer, dem Fraunhofer. Kurländer hat das Festival vor 30 Jahren zusammen mit dem Wirt Peppi Bachmaier gegründet, seit 2017 gestaltet Franziska Eimer das Programm.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Coronakrise und Einkaufen
"Sie sind an Position 32 985"
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Paartherapeut im Interview
"Wenn die Liebe anfängt, wird es langweilig"
Teaser image
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Teaser image
Beziehung und Partnerschaft
Verlieben in Zeiten des Tinder-Wahnsinns
Zur SZ-Startseite